
Le Concert Allemand – Programm zum 400. Todesjahres von John Dowland (1563-1626)
um den Cellisten Michael Hochreither und den Kontrabassisten Ronald Güldenpfennig hat sich dem Ziel verschrieben, Musik aus der Zeit des Frühbarock und der Renaissance in Mitteldeutschland und die prägenden Einflüsse unserer europäischen Nachbarn auf die musikalische Entwicklung im deutschsprachigem Raum für sich und seine Zuhörer neu zu entdecken und (wieder-) zu beleben. Beide studierten an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig in der Fachrichtung Alte Musik.
Die Motivation zur Bildung eines eigenen Ensembles liegt in der Faszination der Klangästhetik, die sich aus einer lebendigen, aufführungspraktisch orientierten Spielweise der Tonsprache auf historischen Instrumenten oder deren Nachbauten ergibt. Sich an historisch belegten Besetzungsgrößen orientierend, wird der Kern des Ensembles je nach Programm um Spezialisten der Alte-Musik-Szene erweitert.
Ein Schwerpunkt in der Programmauswahl wird Thüringen sein, in dessen Archiven und Kammern noch zahlreiche Schätze darauf warten, gehoben zu werden. Aber auch bereits Bekanntes soll auf der Grundlage aktueller aufführungspraktischer Erkenntnisse neu erlebbar gemacht werden.
2026 widmet das Ensemble Le Concert Allemand ein Konzertprogramm zur Erinnerung an das 400. Todesjahr des englischen Komponisten und Lautenisten John Dowland (1563-1626). Bis heute werden seine Lieder, die das Lebensgefühl der Shakespeare-Zeit auf faszinierende Weise einfangen, gern gehört. Die Lieder werden hier in der Besetzung Altus (Thomas Riede), Laute (Erik Warkenthin), Tenorgambe (Michael Hochreither) und Violone (Ronald Güldenpfennig) musiziert.